Der Herweghzug

 

Der Herweghzug

Konstanz

Hecker der am 11.April in Konstanz eintrifft plant gemeinsam mit Franz Sigel und den ebenfalls angereisten Gustav Struve und Theodor Mögling einem Sternmarsch nach Karlsruhe. Einer von Konstanz, zwei auf verschiedenen Routen von Donaueschingen und ein dritter über den Hochschwarzwald, St. Blasien und Waldshut. Man hoffte auf einen Lawineneffekt so dass sich unterwegs mehr und mehr badische Bürger anschließen. Ziel war es die Monarchie zu stürzen und eine Republik zu errichten. Nachdem Hecker mit seiner Mannschaft bereits am 13.April 1848 von Konstanz aus aufgebrochen war, folgten ihm kurz darauf die Züge von Franz Sigel und Joseph Weißhaar.

Indessen greifen die Unruhen wie in einer Kettenreaktion auf ganz Europa.

 

 

Paris

Die deutschen Arbeiter in Paris, wollen als „Deutsche Demokratische Legion“ nach Deutschland zurückkehren. Georg Herwegh übernimmt die politische Führung und sucht erst einmal Kontakte zu den führenden deutschen und Schweizer Republikanern, darunter Hecker. Das „Freiheitsheer“ bestehend aus deutschen Emigranten und Söldner aus einer Vielzahl europäischer Ländern, wird von ehemaligen preußischen und österreichischen Offizieren ausgebildet. Darunter auch Reinhard von Schimmelpfennig.

Durch unterschiedliche Auffassung von militärischen Disziplin und Herweghs demokratische Ansichten war eine gewisse Disziplinlosigkeit vorprogrammiert.

 


Straßburg

Anfang April marschiert die „Pariser deutsche demokratische Legion“ in zwanzig Tagen nach Straßburg. Die Legionäre erhielten von der Französischen Regierung pro Tag einen Franken und freies Quartier. Von den ca. 1000 Freischärlern die sich in Strassburg einfanden verfügte nur rund die Hälfte über Gewehre, darunter viele von zweifelhafter Qualität. Der Rest hatte sich, soweit man nicht irgendwo einen alten Säbel, Pistole oder Pike besorgt hatten, mit der klassischen Revolutionswaffe der „Sense“ ausgerüstet.

Indes findet in Baden eine gezielte franzosenfeindliche Panikmache gegen das „sozialistische Raubgesindel“ statt. Schließlich sind selbst die Gleichgesinnten badischen Freunde verunsichert. Zwischenzeitlich treffen aus vielen deutschen Staaten Truppen ein.

Die Legion wartet in Straßburg ungeduldig, doch vergeblich, der badische Revolutionsführer „Friedrich Hecker.“ lies nämlich nichts von sich hören.

 

Emma versucht Kontakt zu den Verbündeten aufzunehmen

Am 14. April reist Emma Herwegh mit der Bahn nach Basel und von dort mit der Post nach Schaffhausen. Tags darauf gelang es Ihr Hecker in Engen zu treffen. Hecker kam die Unterstützung aus dem Ausland nicht ganz gelegen. Er verhielt sich ausweichend. Er versprach jedoch Herwegh wissen zu lassen wo sich die Truppen vereinigen sollten.

Derweil langweilen die Legionäre sich, verbringen die Zeit mit Kartenspiel, Alkohol und kleinen Meutereien. Georg steckt in einer schwierigen Lage, da er keinen Kontakt zu seinen Verbündeten hat und daher nicht weiß, wo sie sind und was sie vorhaben.

Am 18. April macht sich Emma erneut auf die Suche nach Hecker und seinen Leuten. Sie findet Hecker in der Nacht zum 19.April in Kandern. Hecker blieb weiterhin unbestimmt. Theodor Mögling, der zu Heckers Stab gehörte sagte, die Legion solle sich am 22. April bei Bantzenheim einfinden. Heckers Truppen werden sie am Rhein empfangen und mit ihnen gemeinsam nach Freiburg ziehen. Zur vereinbarten Zeit war von Heckers Leuten nichts zu sehen. In Bantzenheim erhält Georg am 22.April endlich eine Depesche aus Baden, Obrist Sigel ruft die Legion nach Todtnau, um sie mit seinen Truppen zu vereinigen und mit Hecker nach Freiburg zu marschieren.

 

 

Kleinkems

In der Morgen zum Ostermontag, dem 24.April setzt Georg schließlich mit nur noch 650 Mann etwas nördlich von Kleinkems, mit Schiffen die französische Sympathisanten für sie bereitgestellt hatten, über den Rhein. Emma ist in Männerkleidern dabei. Von Kleinkems marschieren sie über Blansingen, Tannenkirch in Richtung Kandern. Die Bauern, denen die „Mörderbande“ begegnet, sind erleichtert über ihre Friedlichkeit und bewirten sie unter freiem Himmel.

 

 

Kandern

Tod des Generals von Gagern in der „Schlacht bei Kandern“

In Kandern(2000 Einwohner) erfahren sie, dass Hecker auf der Scheideck geschlagen wurde und die ganze Gegend voller Truppen ist. Neues Ziel war nun Sigel mit seiner Freischar in Todtnau.

Der sicherste Weg scheint der über die verschneiten Gebirgskämme des Schwarzwalds zu sein. Nach nun beinahe 24-Stündigem Marsch schlägt die erschöpfte Legion ihr Nachtlager in Vogelbach und Marzell auf.

 

 

 

Was war in Kandern geschehen

Gedenkstein an General Lieutenant von Friedrich Freiherr von Gagern

19.April, Hecker trifft mit etwa 1000 Mann von Steinen her über die Scheideck in Kandern ein. Stosstrupps treffen bei Riedlingen auf badisch- hessische Truppen.

20. April, Nach dem Ultimatum General von Gaggerns an Friedrich Hecker auf der Hundstallbrücke zogen die Revolutionäre, dicht gefolgt von den Millitärs, zum Scheideck-Pass bei Kandern. Es kam zu einem Feuergefecht bei dem General von Gaggern, zwei Soldaten sowie elf Freischärler fielen.

 

 

 

 

Vogelbach und Marzell

Die Nacht ist kurz, dann ziehen sie in unwegsamem Gelände weiter über den 1079 Meter hohen Sirnitz-Paß und durch das enge und steile Tal von Münsterhalden 700 Höhenmeter hinab nach Mulden. Vor dem Gasthaus „Neumühle“ wird Rast gemacht. Die ängstlichen Dorfbewohner waren zunächst in die Wälder geflüchtet. Als man erkannte, daß es deutsche Legionäre waren, kamen die Menschen zurück und verpflegten die hungrigen Freischärler.
Als plötzlich Schüsse ertönen, errichten die Männer in Windeseile eine Barrikade. Ein Vorposten war auf einen Trupp Hessen gestoßen die in Staufen lagerten. Doch die Lage beruhigte sich wieder. Nachdem sie alles lustlos wieder abgebaut haben, marschieren die Legionäre in strömendem Regen weiter.
Herweghs hatte die Hoffnung sich am Stohren mit den 3 500 Freischärlern unter der Führung von Franz Sigel zu treffen. Diese Erwartung erfüllte sich nicht. Sigel war in Freiburg gescheitert und bereits wieder in Todtnau. Nachdem man einige neue Spieße und Gewehre erbeutet hatte ging es weiter.

Wieden

Am Abend des 25. April 1848 erreichte die „Deutsche Demokratische Legion“ über den Wiedener Eck- Paß (1 037 m) das Gebirgsdorf Wieden.
Die Einquartierung erwies sich als äußerst schwierig. Das Dorfes war weit verzeigt und so steckte man im „Gasthas Hirschen“ in der Dorfmitte nicht weniger als 250 Legionäre. Durch die tüchtige Mithilfe von Emma Herwegh wurden die Männer verpflegt. In der Nacht hielt Herwegh mit seinen Truppführern Kriegsrat. Die Lage war äußert prekär. Durch die Niederlage von Hecker in Kandern und Siegel in Freiburg war der Gewaltmarsch von Paris aus durch den Schwarzwald sinnlos geworden. Der Herwegh-Zug ist der einzige noch ungeschlagene und 40.000 Soldaten werden sie nun durch den Schwarzwald hetzen. Man beschloss man den Rückzug in die sichere Schweiz.

über Neuenweg, Bürchau und Elbenschwand in Richtung Zell

Morgens um vier wird zum Aufbruch getrommelt. Die Legion ist jedoch in der ganzen Gegend verstreut und so kann Georg erst anderthalb Stunden später die Situation erklären. Die Legion ist fassungslos. Er macht seinen Männern Hoffnung indem er davon spricht, man könne sich in der Schweiz mit den anderen Revolutionären vereinigen.

Alle Landstraßen und Täler sind bereits von den Truppen besetzt. Die schlecht ausgerüsteten Freiheitskämpfer marschierten über die verschneiten Ausläufer des Belchens durch Schnee, Matsch und reißende Bergbäche. Im dichtem Nebel geht es dann ins kleine Wiesental durch Neuenweg, Bürchau und Elbenschwand und dann über den Blauen- Pass hinunter ins große Wiesental.

Zell

Nach über 14 Stunden Marsch erreicht die Legion am Abend des 26. April das Städtchen Zell im großen Wiesenthal. Die Männer wollen nur noch schlafen. Die erschöpfte Legion ist sich der Gefährlichkeit der Lage nicht bewusst. Es herrscht Meuterei Stimmung. Sie wollen nicht mehr weiter. Als man erfuhr dass im nahen Schopfheim 1500 württembergische Soldaten und talaufwärts in Schönau ebenfalls Regierungstruppen lagen, forderte Georg dass sie bald weiterziehen und beschwört damit eine heftige Diskussion herauf. Georg versuchte ihnen klar zu machen mit welchen Grausamkeiten sie im Falle einer Festnahme rechnen müssen. Emma ist entnervt und unversehens hält sie auf der Treppe des Gasthauses „Löwen“ eine glühende Rede, um die erschöpften Legionäre vom Vorteil des nächtlichen Weiterzuges zu überzeugen. Mit Erfolg, denn die Männer lassen sich überzeugen, wieder aufzubrechen. Emma teilt dies dem entgeisterten Komitee mit. Verdrossen reagiert von Corvin und bittet Emma, das Kommando nun aber wieder an die Fachleute abzugeben.

Kurz vor Mitternacht verließ die Legion die Stadt. Jedoch war eine Anzahl von Leuten außerstande weiterzumaschieren. Einige schliefen am Wegrand ein, es war unmöglich sie zu wecken. Die der Revolution wohlgesonnene Bevölkerung Zells war schließlich erleichtert, denn eine Schlacht im engen Talkessel wäre auch für auch für sie eine böse Geschichte geworden.

Hohe-Möhr

Um das besetzte Wiesental zu umgehen bedient man sich zwei einheimischer Führer, welche die halb schlafende Legion auf unwegsamen Gelände über das Hohe-Möhr-Massiv über die Gemarkung Hasel in Richtung Schweiz führen sollten. Nachts ging es über felsige Höhen, Schlamm bis zu den Knöcheln in Stockdunkler Nacht ohne den geringsten Mondschein weiter. Auf den steilen Wegen konnte kein Wagen fahren, und dabei hatte man bedauernswerte Leute die fußkrank oder fieberkrank waren dabei.

Kein leichtes Unterfangen 700 Mann mit zwei Führern und drei Laternen durch die Dunkelheit zu führen. Da die einheimischen Führer sie in die Irre geführt haben erreicht die ungeordnete und nun völlig erschöpfte, hungrige Schar erst gegen 9.00Uhr am Vormittag des 27. April 1848 das Dorf Dossenbach. Die Formation der Legion hatte sich in der Zwischenzeit aufgelöst und die Männer sind nun über mehrere Kilometer chaotisch verstreut. Die Sonne scheint, Georg ist gut gelaunt und die Schweizer Grenze ist nicht mehr weit.

 

Dossenbach

Während sich die einen auf Nahrungssuche begeben und zum Frühstück niederlassen treffen die letzten erst gegen 10 Uhr ein. In Dossenbach vernahmen die Legionäre dass an diesem Morgen ein Reitergeschwader und kurz darauf eine Infantriekompanie von Schopfheim durch das Dorf in Richtung Schwörstadt marschiert sei. Georg drängt sofort ohne Rast weiter zuziehen denn man könne jederzeit angegriffen werden. Doch sie sind inzwischen 36 Stunden auf den Beinen lassen sich nicht drängen. Verärgert lässt Georg Generalmarsch schlagen und bricht mit einer kleinen Gruppe in Richtung Holwanger Hof auf, gefolgt von Emma auf einem zweispännigen Leiterwagen. Am Walrand treffen sie auf die rastende Vorhut und warten auf Nachzügler. Plötzlich ertönen vom Dorf her Schüsse. Einige Legionäre laufen in den Wald und rufen: „Die Württemberger sind da!“

 

Hauptmann Lipp trifft auf die Freischaar

Die erste Kompanie des 6.Württembergischen Regiments unter Hauptmann Friedrich Lipp nutzt die Gunst der Stunde und überrascht die völlig erschöpfte, übernächtigte, hungrige und geschwächte Deutsche Demokratische Legion. Die Männer sind augenblicklich hellwach und nehmen ihre letzten Kräfte zusammen. Die zwischen den Waldungen gelagerten Legion greift sofort zu den Waffen. Unter dem Kommandoruf „aux armes!“ wird das Deutschen Banner entfaltet. Ohne ein weiteres Kommando abzuwarten und sich zu ordnen stürzte ein Schwarm Legionäre mit wütendem Geschrei aus dem Wald um die Württembergische Patrouille mit einem Hagel von Kugeln zu begrüßen.

Kämpfe auf Indianerweise

Das Feuer der Legion blieb unerwidert. Die Württemberger warteten bis sie in schussgerechter Nähe waren. Die Salve hatte Erfolg. Schreie ertönten, Verwundete stürzten nieder. Die Verwundete wurden dem Walde zugetragen, wo die Legion die Ambulance errichtet hatte. Es herrschte ein heilloses durcheinander. Georg eilt zum Wagen zurück, um die schlecht gerüsteten Männer wenigstens mit Munition zu versorgen. Mit Ausnahme des Bataillons Schimmelpenning gab es keine taktische Gliederung. Auf Indianerweise rückten die Schützen in ungeregelten Haufen, geschützt durch Obstbäume und deckenden Terrainfalten, in einem großen Bogen von Stellung zu Stellung voran. Jeder wollte kommandieren, alles schrie, so dass sich das Durcheinander und die Unordnung noch vermehrten und das Schlachtgeschrei kaum noch vom Knalle der Geschosse übertönt wurde.

 

Flucht

Georg und Emma müssen sich nun schleunigst in Sicherheit bringen, da auf seinen Kopf 4000 Gulden ausgesetzt sind, die jeder Soldat gerne verdienen würde. Sie rennen in den Wald und erreichen schließlich nach mehreren Stunden Hakenschlagen abgekämpft das Dorf Karsau.

Da sie nicht aufgenommen werden, müssen sie sich im Saatfeld verstecken, während dauernd Truppen vorüberreiten. Als Emma nach einer halben Stunde weiter will, schläft Georg in ihren Armen.

Er hat nach den täglichen Märschen nächtelang die Sitzungen des Komitees geleitet, Depeschen verschickt, Kundschafter angehört, Landkarten studiert, mit Bürgermeistern verhandelt, Beschwerden entgegengenommen, Entscheidungen getroffen, Streit zwischen den Heerführern geschlichtet und ist nun todmüde. Doch sie schweben in Gefahr, die Soldaten suchen sie, stoßen ihre Bajonette in Büsche und Gräben. Emma rüttelt ihn wach, sie schleppen sich vom Feld, als ein Bauer namens Bannwarth auf sie zukommt und sie zu seinem Haus führt wo die Flüchtigen sich auf dem Dachboden verstecken.

Karsau

Jakob Bannwarth(1807-1866) war Bauer und Wirt vom „Badischen Hof“ in Karsau.

Wie er helfen viele badische Bauern den erschöpften flüchtenden Legionären. Sie lassen sie in ihren Feldern liegen und bringen ihnen sogar Essen und Trinken. Sie riskieren ihr Leben und freuen sich, die „fremden Fürstenknechte“ an der Nase herumführen zu können.

Die Bannwarths geben den Herweghs alte Bauernkleider und wollen sie dann auf das Feld arbeiten schicken. Als sie sich gerade umziehen, taucht eine Schar Württemberger auf. Der Bauer wird vor der Tür verhört und ihm wird gedroht, doch er leugnet überzeugend, dass er „Herwegh und sein verfluchtes Weib“ beherberge. Die beiden sitzen auf dem Speicher und hören atemlos jedes Wort mit. Die Soldaten verschwinden wieder, Georg und Emma sind verkleidet, doch Georg muss sich noch von seinem geliebten aber verräterischen Bart trennen. Dann gehen sie auf dem Feld arbeiten und hören dabei ständig Schüsse aus dem Wald, wo die Flüchtenden gejagt werden. Als es dunkel ist, kommt Bannwarth mit Essen und einem Schweizer Freund aufs Feld. Der Freund führt sie als seine Dienstleute direkt vor der Nase der Grenzposten in die sichere Schweiz.

Allgemeine Informationen:

1852 hieß der Ort: Dossenbach gehörte zum Amt Schopfheim. Der Kreis hieß 1852: Oberrheinkreis.

Zur Zeit der 1848er Revolution hatte Dossenbach 472 Einwohner/Innen:

  • 70 Familien
  • 431 Evangelische
  • 41 Katholische
  • 248 Männer
  • 224 Frauen
  • 64 Ortsbürger

 

Die Gefallenen

Denkstein an die Freischaar

 

 

 

 

 

 

 

Der damals eingesetzte Regierungskommisär Fromherz machte nur geringe Anstrengungen zur Identifizierung der Opfer.

Eindeutig Identifiziert wurden:

  • Reinhard von Schimmelpfennig aus Preußen *1 Rich. Schimmelpfennig auf dem Grabstein???
  • Karl Musecker geb 1814
  • Ordemann aus Oldenburg

*1 Teilweise findet man als Vornahmen auch Richard und als Nachnahme auch Schimmelpenning oder Schimmelpennig

Nach den Angaben von Bornstedts fielen auch:

  • Schnorr aus Berlin
  • Sauer aus Rheinbach
  • Holzschneider Wagner
  • Franz aus Sarbrücken *2
  • der Franzose Charles Morel

*2 Möglicherweise irrt sich Bornstedt bei den Angaben von „Wilhelm Franz“, Buchbinder aus Sarbrücken.
Bornstedt könnte sich allerdings auch auf einen Bruder, namensgleichen Verwandten oder einen Namensvetter beziehen.

Anonym blieben der junge Taubstumme und der französische Tambour.